chore(hikes): track Rheinau + Muttertagswanderung content

src/content was untracked. Start versioning these two hikes' writing
(index.svx, track.gpx, icon.svg) and add a .gitignore that keeps source
photos out (images/, private/, root cover.*) — they're large and get
re-encoded into static assets at build time. Includes the proofreading pass
on both texts (typos, grammar, gender/agreement). Other hikes stay untracked.
This commit is contained in:
2026-05-23 16:20:33 +02:00
parent d4a8288ecf
commit 909b02049d
7 changed files with 7676 additions and 1 deletions
+6
View File
@@ -37,3 +37,9 @@ src-tauri/gen/android/.gradle/
src-tauri/gen/android/app/build/ src-tauri/gen/android/app/build/
src-tauri/gen/android/buildSrc/.gradle/ src-tauri/gen/android/buildSrc/.gradle/
src-tauri/gen/android/buildSrc/build/ src-tauri/gen/android/buildSrc/build/
# Hike content: track the writing (index.svx), route (track.gpx) and icons,
# but not the source photos (huge; re-encoded into static assets at build time).
src/content/hikes/*/images/
src/content/hikes/*/private/
src/content/hikes/*/cover.*
+1 -1
View File
@@ -1,6 +1,6 @@
{ {
"name": "homepage", "name": "homepage",
"version": "1.85.0", "version": "1.85.1",
"private": true, "private": true,
"type": "module", "type": "module",
"scripts": { "scripts": {
File diff suppressed because one or more lines are too long

After

Width:  |  Height:  |  Size: 39 KiB

@@ -0,0 +1,151 @@
---
title: Muttertagswanderung Herisau Teufen
date: 2026-05-09
author: Alexander
difficulty: T2
tags: [appenzell, leicht, hügellandschaft, weiden]
seasons: 4-9
summary: Eine angenehme Wanderung über die Hügellandschaft von Appenzell
heroAlt:
---
<script>
import HikeImage from '$lib/components/hikes/HikeImage.svelte';
import JourneyPlanner from '$lib/components/hikes/JourneyPlanner.svelte';
</script>
### Übersicht
Eine nette Wanderung durch die hübsche Hügellandschaft des Appenzells. Man wandert entlang Feldwegen, Schotterstrassen, Teerstrassen und hier und da kurze Abschnitte auf Waldwegen.
Auf dem Weg durchquert man zwei kleine Schluchten mit Flüssen.
Ein netter Spaziergang, der keine besonderen Konditionsanforderungen über ein generelles Fitnessniveau hinaus stellt.
### Anreise
Die Wanderung startet direkt am Bahnhof Herisau und ist somit leicht erreichbar.
<JourneyPlanner from="<current location>" to="Herisau" toFixed time="10:00" target="arrival"/>
### Start
Schon schnell wurde klar, dass es ein wunderschöner Tag wird die grünenden Weiden des Appenzells zu erkunden.
<HikeImage idx={0} />
<HikeImage idx={1} />
<HikeImage idx={2} />
<HikeImage idx={3} />
<HikeImage idx={4} />
<HikeImage idx={5} />
### Schlucht Nummer Eins
Nach circa einer Stunde sieht man prominent den Kirchturm von Hundwil vor sich.
<HikeImage idx={6} />
Davor geht es noch via der Alten Tobelbrücke über die Urnäsch.
Die überdachte Brücke trägt an ihren Dachbalken christliche Zitate.
<HikeImage idx={7} />
<HikeImage idx={8} />
<HikeImage idx={9} />
Die Urnäsch ist ein idealer Punkt für eine kurze erste Verpflegungspause.
<HikeImage idx={10} />
<HikeImage idx={11} />
<HikeImage idx={12} />
### Hundwil
Nach Schlucht Nummer Eins ist man bereits recht schnell in Hundwil und kann die wunderschöne Bauernlandschaft geniessen.
<HikeImage idx={13} />
<HikeImage idx={14} />
<HikeImage idx={15} />
<HikeImage idx={16} />
Nach 2:30 Stunden geht der Wanderweg direkt geradeaus über eine Wiese, während der Feldweg rechts abbiegt. Hier aufpassen, der Karte zu folgen.
<HikeImage idx={17} />
<HikeImage idx={18} />
<HikeImage idx={19} />
<HikeImage idx={20} />
<HikeImage idx={21} />
### Appenzeller Volkskundemuseum und Appenzeller Schaukäserei
In Stein angekommen, lohnt sich ein kleiner Abstecher in das Appenzeller Volkskundemuseum. Von Appenzeller Traditionen bis hin zu modernerer Kunst gibt es eine grosse Bandbreite an Appenzeller Kunst und Kultur.
Im Keller gibt es eine grosse Ausstellung zur traditionellen Stickkunst des Appenzells sowie deren Industrialisierung und Automatisierung.
#### Das Berg-Häämetli fressende Ungeheuer
<HikeImage idx={22} />
Von den modernen Bildern hat mir besonders obiges Gemälde des Künstlers Willy Künzler gefallen.
Wem die Botschaft der Politikerspinne, welche Hof (die im Appenzell üblichen Höfe werden auch (Berg)-<q>Häämetli</q> genannt) und Tier frisst und Golfplätze baut, noch zu unklar ist, dem hat Künzler auf der Seite des Bildes noch eine Hilfseinschrift hinterlassen:
> Wir wollen Bergbauern bleiben.
> Nicht Folklore- und Schau-Bauern sein.
> Nicht Golf-Handlanger werden.
Ein kurzer 30- bis 45-minütiger Abstecher in das Museum ist zu empfehlen.
Wem das zu langweilig ist, dem kann die Appenzeller Schaukäserei direkt nebenan eventuell gefallen oder als Ort der Stärkung dienen.
<HikeImage idx={23} />
Stein hat auch sonst überzeugt: Es zeigt sich, dass man auch neu bauen kann, ohne <q>markant eckig</q> sein zu müssen. Ein schönes Häämetli, das sehr gut ins Appenzell passt.
<HikeImage idx={24} />
<HikeImage idx={25} />
Auch alt kann überzeugen, mit schöner Obstwiese, verwittertem Holz und viel Detail im Holz.
### Schlucht Nummer Zwei
Danach geht es runter in Schlucht Nummer Zwei. Über Weide und Wald gelangt man dorthin, wo der Rotbach in die Sitter fliesst.
<HikeImage idx={26} />
<HikeImage idx={27} />
<HikeImage idx={28} />
<HikeImage idx={29} />
<HikeImage idx={30} />
<HikeImage idx={31} />
<HikeImage idx={32} />
<HikeImage idx={33} />
### Ehemaliges Kloster Wonnenstein
Nach Schlucht Nummer Zwei und einem Gefängnis kommt man an einem ehemaligen Nonnenkloster vorbei.
Das Kloster wurde erst 2021 wegen fehlendem Nachwuchs aufgelöst.
Man fragt sich vielleicht, wie ein katholisches Kloster ins protestantische Appenzell <em>Ausserrhoden</em> passt — die Halbkantone sind ja historisch aus konfessionellen Gründen gespalten.
Darüber gibt das Kloster via Infotafeln Auskunft:
Zwar war lange Zeit der Status des Klosters unklar, man hat sich jedoch einige Jahrzehnte nach den ursprünglichen Protestantenaufständen dazu einigen können, dass alles innerhalb der Klostermauern offiziell zu Appenzell <em>Innerrhoden</em> gehört. Somit ist das Kloster eine winzige Enklave Appenzell Innerrhodens innerhalb Appenzell Ausserrhoden.
<HikeImage idx={34} />
Die Klosterkirche selbst ist erst vor kurzem restauriert worden, mit einem neuen Altar für <i>ad populum</i> Messen.
Die drei Altäre dahinter haben alle einen Fokus auf die heilige Familie, ist die Kirche doch der heiligen Maria geweiht.
Die Marienfigur des linken Altars könnte Schweizer Katholiken bekannt vorkommen.
Es handelt sich hierbei um eine Replika der schwarzen Madonna aus Einsiedeln.
Dementsprechend ist die Replika auch nach der fehlgeschlagenen Restauration der Einsiedler Madonna angefertigt worden, ist diese doch ursprünglich farbig bemalt gewesen.
Der letzte Abschnitt vor Teufen verläuft teils neben der Autobahn, was nicht optimal ist. Gott sei Dank ist das Ganze aber nach 15 Minuten vorbei.
<HikeImage idx={35} />
## Ankunft in Teufen
Teufen erreicht man über den treffend genannten Ort <q>Einsamkeit</q>, wo ein einzelnes wunderschönes Bauernhaus einen begrüsst.
<HikeImage idx={36} />
<HikeImage idx={37} />
<HikeImage idx={38} />
## Heimreise
Von Teufen fährt halbstündlich ein Zug nach St. Gallen. Von dort die jeweilige Verbindung nach Hause.
<JourneyPlanner from="Teufen AR" to="<current location>" fromFixed time="16:30" target="departure"/>
File diff suppressed because it is too large Load Diff
@@ -0,0 +1,58 @@
---
title: Wallfahrt Rheinau
date: 2026-05-14
author: Alexander
difficulty: T1
tags: [winterthur, rheinau, wallfahrt, pilgern]
seasons: 4-9
summary:
heroAlt:
---
<script>
import HikeImage from '$lib/components/hikes/HikeImage.svelte';
import JourneyPlanner from '$lib/components/hikes/JourneyPlanner.svelte';
</script>
## Von Winterthur über Feld und Wald zur ehemaligen Klosterkirche Rheinau
An Christi Himmelfahrt (14. Mai 2026) ging es auf eine 8-stündige Pilgerung mit anschliessendem Gottesdienst und Apéro riche mit Pater Ramm, organisiert durch die Christkönigjugend [(ckj.ch)](https://ckj.ch).
Mit einem dann doch nicht so langsamen Tempo wurden die fast 26 km bis 14:30 Uhr zurückgelegt.
### Anreise
Start war direkt beim Bahnhof Winterthur, was die Anreise erleichtert.
<JourneyPlanner from="<current location>" to="Winterthur, Hauptbahnhof" toFixed time="08:00" target="arrival"/>
### Route
Kurz nach 8 Uhr ging es in Winterthur los. Nach ca. 30 Minuten durch die Stadt ging es über Feldwege und geteerte Fusswege Richtung Norden.
Das Wetter hielt leider nicht lange, starker Regen erschwerte das Lesen von Liedtexten für Leute ohne Regenschirm.
<HikeImage idx={0} />
<HikeImage idx={1} />
Immer wieder gab es jedoch auch Pausen im Regen und man konnte das vibrante Frühlingsgrün von Feldern und Wald geniessen.
Der starke Regen hat auch das Aufnehmen weiterer Fotos verhindert, weswegen erst am Ziel wieder viele Bilder zu sehen sind.
<HikeImage idx={2} />
<HikeImage idx={3} />
## Ziel
Nach 8 Stunden war die Klosterkirche Rheinau hinter den Baumzipfeln zu erkennen.
Der Rhein macht hier eine starke Rechtskurve, wodurch die Klosterinsel genau am Bogen des Rheins Richtung Osten zeigt.
<HikeImage idx={4} />
<HikeImage idx={5} />
<HikeImage idx={6} />
<HikeImage idx={7} />
<HikeImage idx={8} />
<HikeImage idx={9} />
## Heimreise
Von der Klosterinsel Rheinau fährt stündlich ein Bus zum Bahnhof Marthalen.
Dann geht es via Zug mit eventuellem Umsteigen in Winterthur nach Hause.
<JourneyPlanner fromFixed from="Rheinau, Unterstadt" to="<current location>" time="16:00" target="departure"/>
File diff suppressed because it is too large Load Diff