From 5e520122b93f9f33ced8dc901fa4188f7e610f97 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Alexander Bocken Date: Thu, 26 Mar 2026 09:39:14 +0100 Subject: [PATCH] feat: add catechesis section with 10 commandments page Add Katechese section to the faith area with teachings from P. Martin Ramm FSSP's Glaubenskurs. Includes landing page, full 10 Commandments overview with biblical text (Ex 20), and detailed first commandment page covering the virtue of religion, its four acts, and inner/outer dimensions. --- .../[faithLang=faithLang]/+layout.svelte | 4 +- src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte | 21 + .../katechese/+page.svelte | 50 ++ .../katechese/zehn-gebote/+page.svelte | 747 ++++++++++++++++++ 4 files changed, 821 insertions(+), 1 deletion(-) create mode 100644 src/routes/[faithLang=faithLang]/katechese/+page.svelte create mode 100644 src/routes/[faithLang=faithLang]/katechese/zehn-gebote/+page.svelte diff --git a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte index 5e845db..cc0e08a 100644 --- a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte +++ b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte @@ -12,7 +12,8 @@ const rosaryPath = $derived(isEnglish ? 'rosary' : 'rosenkranz'); const labels = $derived({ prayers: isEnglish ? 'Prayers' : 'Gebete', - rosary: isEnglish ? 'Rosary' : 'Rosenkranz' + rosary: isEnglish ? 'Rosary' : 'Rosenkranz', + catechesis: isEnglish ? 'Catechesis' : 'Katechese' }); /** @type {'de' | 'en'} */ @@ -33,6 +34,7 @@ function isActive(path) { {/snippet} diff --git a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte index 9431631..b8efc21 100644 --- a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte +++ b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte @@ -75,4 +75,25 @@

Angelus

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Katechese

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Katechese

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+ Aufgearbeitete Lehrinhalte aus dem Glaubenskurs von P. Martin Ramm FSSP. +

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Quelle: Glaubenskurs, 3. Hauptteil

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Die 10 Gebote

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Die Zehn Gebote Gottes

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Glaubenskurs, 3. Hauptteil — P. Martin Ramm FSSP

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Ursprung

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Die Zehn Gebote (Dekalog, von deca-logos = zehn Worte) haben Gott selbst zum Urheber.

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Gott hat sie dem Moses am Sinai gegeben (Ex 19-20) und auf zwei steinerne Tafeln geschrieben.

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Jesus Christus hat sie bestätigt: Ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzuheben, sondern zu erfüllen. (Mt 5, 17)

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Warum hat Gott die 10 Gebote gegeben?

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Gott schuf den Menschen auf das Gute hin, und der Mensch wird unglücklich, wenn er die Gesetze, die um seines Glückes willen aufgestellt sind, nicht hält.

+ Fulton Sheen, Zur Liebe gehören Drei +
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Seit dem Sündenfall ist die Erkenntniskraft des Menschen getrübt.

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Was durch den Sündenfall verdunkelt war, wird durch die Gesetzgebung auf dem Sinai erhellt.

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Die 10 Gebote nehmen uns nicht die Freiheit, sondern garantieren sie.

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Eigentlich sollte das Gewissen genügen, um sicher die göttliche Ordnung zu erkennen. Aber seit dem Sündenfall ist die Erkenntniskraft des Menschen getrübt.

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  • Damit alle sicher, leicht und ohne Irrtum die göttliche Ordnung erkennen, hat Gott sein Gesetz geoffenbart.
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  • Was durch den Sündenfall verdunkelt war, wird durch die Gesetzgebung auf dem Sinai erhellt.
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Obwohl die Gebote des Dekalogs schon der Vernunft einsichtig sind, wurden sie geoffenbart. Um zu einer vollständigen und sicheren Erkenntnis der Forderungen des natürlichen Gesetzes zu gelangen, bedurfte die sündige Menschheit dieser Offenbarung.

+ KKK 2071 +
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Wenn du nach Weisheit verlangst, halte die Gebote.

+ Sir 1, 26 +
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Befreiung aus der Knechtschaft

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Am Sinai erinnert Gott an die Befreiung aus der Knechtschaft:

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Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Lande Ägypten, dem Hause der Knechtschaft, geführt hat.

+ Ex 20, 2 +
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  • Die Knechtschaft des Pharao ist ein Bild für die Knechtschaft der Sünde. Entweder wir beherrschen unsere Leidenschaften oder die Leidenschaften beherrschen uns.
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  • Durch die 10 Gebote führt Gott den Menschen heraus aus der Knechtschaft der Sünde.
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Die 10 Gebote nehmen uns nicht die Freiheit, sondern garantieren sie. Sie sind Wegweiser sowohl zum zeitlichen als auch zum ewigen Glück.

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O hättest du doch meine Gebote beachtet, so wäre dein Glück wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres.

+ Is 48, 18 +
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Sie sind nicht nur für den Einzelnen, sondern sind auch das Fundament jeglicher ziviler Gemeinschaft.

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Wo die Zehn Gebote Gottes nicht mehr gehalten werden, da werden hunderttausend Staatsgesetze keine Rechtsordnung aufrichten.

+ Kardinal Faulhaber +
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Biblischer Text

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„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Lande Ägypten, dem Hause der Knechtschaft, geführt hat.

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    +
  1. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Schnitzbild machen, noch irgendein Abbild von dem, was droben im Himmel oder auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde ist! Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und sollst sie nicht verehren; denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter an den Kindern, am dritten und vierten Geschlecht, nachprüft bei denen, die mich hassen. Ich erweise aber meine Gnade bis ins tausendste Geschlecht denen, die mich lieben und meine Gebote halten.
  2. +
  3. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz aussprechen; denn der Herr lässt denjenigen nicht ungestraft, der seinen Namen unnütz ausspricht!
  4. +
  5. Gedenke des Sabbattages, um ihn heilig zu halten. Sechs Tage lang sollst du arbeiten und all deine Geschäfte verrichten. Doch der siebte Tag ist ein Ruhetag für den Herrn, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, weder du selbst noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der sich in deinen Toren befindet. Denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel, die Erde, das Meer und alles, was in ihnen ist, erschaffen; doch am siebten Tage ruhte er. Darum segnete der Herr den Sabbat und erklärte ihn für heilig.
  6. +
  7. Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Lande, das der Herr, dein Gott, dir gibt!
  8. +
  9. Du sollst nicht töten!
  10. +
  11. Du sollst nicht ehebrechen!
  12. +
  13. Du sollst nicht stehlen!
  14. +
  15. Du sollst gegen deinen Nächsten kein falsches Zeugnis abgeben!
  16. +
  17. Du sollst nicht das Haus deines Nächsten begehren!
  18. +
  19. Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten und auch nicht seinen Knecht, seine Magd, sein Rind, seinen Esel und nichts von dem, was deinem Nächsten gehört!"
  20. +
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Ex 20, 1-17

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Katechetische Überlieferung

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Ich bin der Herr, dein Gott:

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+ {#each gebote as gebot (gebot.nr)} + {#if gebot.active} + + {gebot.nr} + {gebot.text} + + + {:else} +
+ {gebot.nr} + {gebot.text} +
+ {/if} + {/each} +
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+ + +
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+ I +
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Das Erste Gebot

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Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine fremden Götter neben mir haben.

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Das erste Gebot ist grundlegend. In ihm sind alle weiteren Gebote enthalten und begründet.

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Anerkennung Gottes

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Es geht um die Anerkennung Gottes und um das rechte Verhältnis des Menschen zu Gott.

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Verstand & Wille

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Sache des Verstandes ist es, Gott zu erkennen. Der Wille muss hinzukommen, um Gott tatsächlich anzuerkennen.

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Das erste Gebot befiehlt

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+ glauben +

An den einen wahren Gott fest glauben

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+ hoffen +

Fest auf ihn hoffen

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+ lieben +

Ihn über alles lieben

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Die Tugend der Religion

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+ religio + + religare + = + anbinden +
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Was man liebt, daran bindet man sich. Die Religion gibt Orientierung und festen „Halt nach oben.

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Die innere Seite

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Die Tugend der Religion macht das Herz geneigt, Gott anzuerkennen, sich ihm anzuvertrauen, ihn über alles zu lieben und ihm zu geben, „was wir ihm als Geschöpfe rechtmässig schulden (KKK 2095).

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Die religio ist Teil der Kardinaltugend der Gerechtigkeit: Gott zu geben, was ihm gebührt.

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Gebt also dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!

+ Mt 22, 21 +
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Die äussere Seite

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Innere Haltung und äussere Übung der Religion bedingen einander — wie Seele und Leib.

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Wir schulden Gott nicht nur die Huldigung unserer Seele, sondern auch die unseres Leibes.

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Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.

+ Mt 12, 34 +
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Die vier Akte der religio

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Aus vier elementaren Regeln des Anstandes lassen sich die vier Akte der Tugend der religio ableiten:

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+ {#each akteReligio as akt (akt.name)} + + {/each} +
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Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.

+ Mt 4, 10 +
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Warnung vor Veräusserlichung

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Die äusseren Akte der Gottesverehrung haben ihren vollen Wert nur dann, wenn sie von der rechten inneren Gesinnung getragen sind.

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Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, ihr Herz aber ist fern von mir.

+ Mt 15, 8 +
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