diff --git a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte index 5e845db..cc0e08a 100644 --- a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte +++ b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+layout.svelte @@ -12,7 +12,8 @@ const rosaryPath = $derived(isEnglish ? 'rosary' : 'rosenkranz'); const labels = $derived({ prayers: isEnglish ? 'Prayers' : 'Gebete', - rosary: isEnglish ? 'Rosary' : 'Rosenkranz' + rosary: isEnglish ? 'Rosary' : 'Rosenkranz', + catechesis: isEnglish ? 'Catechesis' : 'Katechese' }); /** @type {'de' | 'en'} */ @@ -33,6 +34,7 @@ function isActive(path) {
{/snippet} diff --git a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte index 9431631..b8efc21 100644 --- a/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte +++ b/src/routes/[faithLang=faithLang]/+page.svelte @@ -75,4 +75,25 @@+ Aufgearbeitete Lehrinhalte aus dem Glaubenskurs von P. Martin Ramm FSSP. +
+Quelle: Glaubenskurs, 3. Hauptteil
+ +Glaubenskurs, 3. Hauptteil — P. Martin Ramm FSSP
+Die Zehn Gebote (Dekalog, von deca-logos = zehn Worte) haben Gott selbst zum Urheber.
+Gott hat sie dem Moses am Sinai gegeben (Ex 19-20) und auf zwei steinerne Tafeln geschrieben.
+Jesus Christus hat sie bestätigt: Ich bin nicht gekommen, das Gesetz aufzuheben, sondern zu erfüllen.
(Mt 5, 17)
++Gott schuf den Menschen auf das Gute hin, und der Mensch wird unglücklich, wenn er die Gesetze, die um seines Glückes willen aufgestellt sind, nicht hält.
+ Fulton Sheen, Zur Liebe gehören Drei +
Seit dem Sündenfall ist die Erkenntniskraft des Menschen getrübt.
+Was durch den Sündenfall verdunkelt war, wird durch die Gesetzgebung auf dem Sinai erhellt.
+Die 10 Gebote nehmen uns nicht die Freiheit, sondern garantieren sie.
+Eigentlich sollte das Gewissen genügen, um sicher die göttliche Ordnung zu erkennen. Aber seit dem Sündenfall ist die Erkenntniskraft des Menschen getrübt.
+++Obwohl die Gebote des Dekalogs schon der Vernunft einsichtig sind, wurden sie geoffenbart. Um zu einer vollständigen und sicheren Erkenntnis der Forderungen des natürlichen Gesetzes zu gelangen, bedurfte die sündige Menschheit dieser Offenbarung.
+ KKK 2071 +
++ +Wenn du nach Weisheit verlangst, halte die Gebote.
+ Sir 1, 26 +
Am Sinai erinnert Gott an die Befreiung aus der Knechtschaft:
+++Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Lande Ägypten, dem Hause der Knechtschaft, geführt hat.
+ Ex 20, 2 +
Die 10 Gebote nehmen uns nicht die Freiheit, sondern garantieren sie. Sie sind Wegweiser sowohl zum zeitlichen als auch zum ewigen Glück.
+++O hättest du doch meine Gebote beachtet, so wäre dein Glück wie ein Strom und dein Heil wie die Wogen des Meeres.
+ Is 48, 18 +
Sie sind nicht nur für den Einzelnen, sondern sind auch das Fundament jeglicher ziviler Gemeinschaft.
+++Wo die Zehn Gebote Gottes nicht mehr gehalten werden, da werden hunderttausend Staatsgesetze keine Rechtsordnung aufrichten.
+ Kardinal Faulhaber +
„Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Lande Ägypten, dem Hause der Knechtschaft, geführt hat.
+Ex 20, 1-17
+Ich bin der Herr, dein Gott:
+Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine fremden Götter neben mir haben.
+Das erste Gebot ist grundlegend. In ihm sind alle weiteren Gebote enthalten und begründet.
+Es geht um die Anerkennung Gottes und um das rechte Verhältnis des Menschen zu Gott.
+Sache des Verstandes ist es, Gott zu erkennen. Der Wille muss hinzukommen, um Gott tatsächlich anzuerkennen.
+An den einen wahren Gott fest glauben
+Fest auf ihn hoffen
+Ihn über alles lieben
+Was man liebt, daran bindet man sich. Die Religion gibt Orientierung und festen „Halt nach oben.
+ +Die Tugend der Religion macht das Herz geneigt, Gott anzuerkennen, sich ihm anzuvertrauen, ihn über alles zu lieben und ihm zu geben, „was wir ihm als Geschöpfe rechtmässig schulden (KKK 2095).
+Die religio ist Teil der Kardinaltugend der Gerechtigkeit: Gott zu geben, was ihm gebührt.
+++Gebt also dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
+ Mt 22, 21 +
Innere Haltung und äussere Übung der Religion bedingen einander — wie Seele und Leib.
+Wir schulden Gott nicht nur die Huldigung unserer Seele, sondern auch die unseres Leibes.
+++Wovon das Herz voll ist, davon redet der Mund.
+ Mt 12, 34 +
Aus vier elementaren Regeln des Anstandes lassen sich die vier Akte der Tugend der religio ableiten:
+++Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen.
+ Mt 4, 10 +
Die äusseren Akte der Gottesverehrung haben ihren vollen Wert nur dann, wenn sie von der rechten inneren Gesinnung getragen sind.
+++Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, ihr Herz aber ist fern von mir.
+ Mt 15, 8 +